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20.12.2016

Aus den Vereinen: Stefan Pippert-Gedächtnispokal

Großes Teilnehmerfeld beim Stefan Pippert-Gedächtnispokal

Bericht vom TSV Frieda

TSV Frieda: Stefan-Pippert-Gedächtnispokal

 

Traditionell beendet die Tischtennisabteilung des TSV Frieda das Sportjahr mit einem Vorgabeturnier, das seit zwei Jahren in Gedenken an den verstorbenen Mannschaftskameraden den Titel »Stefan Pippert-Gedächtnispokal« trägt. Dabei konnte sich in diesem Jahr Gastspieler Kristof Szydlowski durch einen 3:2-Sieg gegen Titelverteidiger Daniel Schmerbach die Trophäe sichern.

 

Immerhin 13 Akteure nahmen an dem Pokal teil, wobei erwähnt werden muss, dass neben Spitzenspieler Matthias Schott mit Klaus-Dieter Jung, Dirk Holzapfel und Florian Böksen gleich vier Spieler der I. Mannschaft nicht an den Platten standen.

 

In zwei Vorrundengruppen wurden dann die vier Halbfinalisten ermittelt. In der Gruppe A setzte sich Daniel Schmerbach aus der II. Mannschaft mit 5:1 Spielen vor Karsten Lenz (4:2 Spiele) durch. Lenz (ebenfalls II. Mannschaft) behielt sowohl im direkten Vergleich, wie auch im Satzverhältnis gegenüber Udo Schuchardt (4:2) die Nase vorn und verwies diesen somit auf den 3. Platz. Neben Schuchardt schied mit Lucas Harbich (3:3) auch der zweite Akteur der I. Mannschaft in dieser Gruppe aus. Die Plätze 5 bis 7 gingen an die Spieler der III. Mannschaft Maik Helbig-Wengel (3:3), Oliver Schott (2:4) und Denny Lofing (0:6).

 

Etwas ausgeglichener gestaltete sich das Geschehen in der anderen Vorrundengruppe. Nach seiner Auftaktniederlage gegen Juri Paul (dieser erhielt pro Satz neun Punkte Vorsprung) wurde Kristof Szydlowski seiner Favoritenrolle gerecht und gewann die restlichen Spiele trotz teilweise deutlicher Rückstände. Platz 2 in dieser Gruppe ging an Routinier Siegfried Schmerbach (3:2 Spiele), der außer dem Spiel gegen Szydlowski nur noch das »Duell der Oldies« gegen Werner Jung verlor (in diesem Spiel standen 147 Jahre an der Platte!). Alle anderen Akteure dieser Gruppe schieden mit jeweils 2:3 Spielen aus. So blieben Nico Marquard aus der I. Mannschaft, Werner Jung (II. Mannschaft) sowie Carsten Döring und Juri Paul (beide III. Mannschaft) auf der Strecke.

 

In den folgenden Halbfinals gewann Kristof Szydlowski klar mit 3:0 gegen Karten Lenz und Daniel Schmerbach setzte sich ebenfalls mit 3:0 gegen seinen Vater Siegfried Schmerbach durch.

Es folgte das Finale, in dem es zunächst nach einer Überraschung roch, denn die ersten beiden Sätze gingen (nicht zuletzt wegen der fünf Punkte Vorsprung) an Daniel Schmerbach. Aber dann drehte der ehemalige TSV-Spieler Kristof Szydlowski auf und bewies warum er beim HSV Medizin Magdeburg in der Verbandsliga Sachsen-Anhalt eine feste Größe ist. 11:7, 14:12 und 11:7 gewann er die folgenden Sätze und freute sich somit über den Turniersieg.

 

Bei der anschließenden Siegerehrung gratulierte Abteilungsleiter Dieter Petri dem Sieger und ließ den Turniersieger wissen, dass er jederzeit gerne in Frieda gesehen ist. Dirk Rautenhaus bedankte sich im Namen von Adam Pippert bei allen Teilnehmern und freut sich, dass mit dieser Veranstaltung immer wieder an seinen verstorbenen Halbbruder gedacht wird.

(Text und Fotos: Dieter Petri, TSV Frieda)

Siegerehrung (von links: Daniel Schmerbach, Dirk Rautenhaus, Kristof Szydlowski und Dieter Petri)